Garden Route - Küstenstraße mit Traumstränden am Indischen Ozean
Die Garden Route, in der Provinz Western Cape, ist Jahr für Jahr ein sehr beliebtes Reiseziel im Südosten von Südafrika. Als einmaliges Naturparadies deklariert, führt die Gardenroute auf der Nationalstraße N2 entlang an der Küste des Indischen Ozeans von Mossel Bay bis zum Tsitsikamma Nationalpark. Traumstrände, malerische Orte, Naturhighlights und Einblicke in das traditionelle Leben der Einheimischen prägen diese rund 300 km lange Route mit vielen Sehenswürdigkeiten. Ausgangspunkt für Garden Route Reisen ist in der Regel Kapstadt, aber auch Port Elisabeth verfügt über einen großen Flughafen. Klassiker ist die kleine Rundreise Südafrika von Kapstadt, entlang der Küste vorbei an Hermanus und Cape Agulhas zur Gardenroute. Weiter geht es über Oudtshoorn, die kleine Karoo und den Winelands zurück nach Kapstadt. Eine botanische Besonderheit ist der Fynbos, der mit unseren Heidegewächsen verglichen werden kann, entlang der Gardenroute. Der Fynbos als Pflanzengemeinschaft ist etwas Besonderes, da er tausende von Pflanzenarten beinhaltet.
Die klassische Gardenroute beginnt im Tsitsikamma Coastal National Park. Dichte Wälder mit einen sehr alten Baumbestand, Bäche und Schluchten beeindrucken Jahr für Jahr viele Gäste. Die Hauptsehenswürdigkeiten ist der Storms River Gorge und Mouth, wunderschöne Wanderwege und die Yellowwood Trees. Sehr bekannt ist der Big Tree mit einer Höhe von 40 Meter und einem Alter von 800 Jahren. Vor allem Wanderer fühlen sich in dieser Region sehr wohl, denn zwei wichtige Wanderwege befinden sich in diesem Nationalpark: der Tsitsikamma Trail und der Otter Trail, der am nahgelegenen Natures Valley endet. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art ist die Überquerung der Hängebrücke über der Mündung des Storms River.
Plettenberg Bay ist der nächst größere Ort an der Küstenstraße N2. "Plett" zählt zu den schönsten und auch beliebtesten Badeorten an der Küste der Gardenroute. Der kilometerlange, feinsandige Strand bietet Wassersportlern beste Bedingungen und natürlich kommen auch Badegäste und Sonnenanbeter hier voll auf ihre Kosten. Eine Wanderung im Robberg Island Nature Reservat rundet den Aufenthalt in Plettenberg ab. Während der Walsaison im Frühjahr fahren viele Boote ab Plettenberg hinaus zu den Südafrika Wale. Auf dem Weg von Plettenberg nach Knysna befindet sich das Monkeyland Areal. Das ist ein naturbelassenes Reservat voller afrikanischer Affenarten.
Knysna ist meist das nächste Ziel auf der Gardenroute. Die wunderschöne Lagune mit der größten Austernzucht Afrikas, an der sich die Stadt befindet lädt regelrecht zum Verweilen ein. Sehr viele Restaurants bieten die Meeresfrüchte fangfrisch an, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Die Waterfront mit Hafen, der Knysna Urwald, das Museum, der Elefant Park und die Millwood Goldfelder sind beliebte Sehenswürdigkeiten in Knysna. Zudem fährt in Knysna die legendäre Outeniqua Choo-Choo Bahn, ein Muss für alle Eisenbahnliebhaber und Freunde von Dampflokomotiven. Sehr schön sind die vor gelagerten Badeorte, wie Brenton-on-Sea oder Buffels Bay.
Auf der Straße zwischen Knysna und George befindet sich die Ortschaft Wilderness, die bei Touristen ebenfalls sehr beliebt ist. Hotels und Campingplätze an den Traumstränden sorgen für das richtige Urlaubsfeeling. Ein beliebtes Fotomotiv in Wilderness ist zudem, die Überquerung der Brücke über den Kaimains Fluss mit der Outeniqua Choo-Choo Dampfbahn. Victoria Bay und Mosel Bay bilden den Abschluss (oder in umgekehrter Richtung den Beginn) der Gardenroute. Traumstrände und ein flachabfallendes Meer sorgen für ein perfektes Urlaubsvergnügen. Die Suche nach Muscheln ist hier die schönste Freizeitbeschäftigung.
Port Elizabeth am Ende der erweiterten Gardenroute hat etwa 800.000 Einwohner und verfügt über sehr schöne Stadtstrände. Sehenswert ist das Stadtzentrum mit dem Market Square und es lohnt sich den 50 Meter hohen Campile, der ein schönes Glockenspiel hat, wegen der schönen Aussicht zu besteigen. Der Boardwalk ist ein großes Vergnügungs- und Shoppingzentrum, das vor allem am Abend Magnet für Touristen und Einheimische ist. Wer an der Gardenroute auf eine Safari gehen mag für den ist der Addo Elefant Nationalpark nördlich von Port Elizabeth eine der besten Adressen. Mit etwas Glück kann man hier die BIG5 sehen.
Wer selbst den Gardenroute Urlaub organisiert sollte die Anfahrt, bzw. Abreise Richtung Kapstadt entlang der R44 entlang der Küste nutzen. Einerseits ist die malerische Küstenstraße ein Erlebnis, aber auch die kleinen Orte, wie Hermanus die heimliche Hauptstadt der Wale in Südafrika, sind sehenswert. In Gansbaai hat man die Möglichkeit beim Käfigtauchen einem weißen Hai unter Wasser zu begegnen. Auch liegt auf halber Strecke zur Gardenroute Cape Agulhas, der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents und Trennpunkt zwischen Atlantik und Indischer Ozean, was das Kap der Guten Hoffnung auch für sich beansprucht. Ein lohnender Ausflug geht von der Gardenroute nach Oudtshoorn, das Zentrum der Straußenzucht in Südafrika ist. Viele Betriebe haben sich auf die Touristen eingerichtet und bieten ein vielfältiges Programm rund um den Vogel Strauß an. Die nah gelegenen Cango Caves Tropfsteinhöhlen, die man über den 2150 Meter hohen Swartbergpass erreicht, gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten an der Gardenroute.