Safari Südafrika Tiere beobachten Südafrika Safari

Safari in Südafrika

Safari Sonnenuntergagng im Krüger Nationalpark ©Mister-E CC

Eines der wohl schönsten und unvergesslichen Erlebnisse ist eine Safari in Südafrika. Immer mehr Urlauber kommen jährlich hier hin, um die Schönheit des Landes, der Tier- und Pflanzenwelt sowie die dort lebenden Menschen und ihre Tradition kennen zu lernen. Eine Südafrika Safari führt abenteuerlustige und entdeckungsfreudige Menschen jeden Tag an ein neues, faszinierendes Ziel. Camping, einfache Unterkünfte bis hin zu exklusiven Lodges laden abends zum gemeinsamen gemütlichen Zusammensein sowie zu einer erholsamen Nacht unter sternenklarem südafrikanischem Himmel ein. Aber auch unter Wasser kann man zum Tauchen Südafrika auf Safari gehen und eine nicht minder spannende Tierwelt erleben.

Die Tierwelt Südafrikas ist so reichhaltig und artenreich wie in kaum einem anderen Land. Es leben alleine über 300 Säugetierarten, mehr als 500 Vogel- und über 100 Reptilienarten neben unzähligen Insekten in diesem Teil der Welt. Sicherlich wird man während einer Südafrika-Safari nicht alle Tiere beobachten können, denn es ist nicht leicht, einige von ihnen zu Gesicht zu bekommen. Die Witterung, die Jahreszeit, der Ort sowie natürlich Ausdauer und Zufall spielen hierbei eine ausschlaggebende Rolle.

Zu den wohl interessantesten Tierarten zählen die großen Tiere wie Büffel, Elefanten, Giraffen, Nashörner oder Raubtiere wie Löwen, Leoparden und Geparden. Um die flinken wie auch grazilen Antilopen, Gems- und Springböcke zu beobachten bedarf es der Ruhe und der Geduld. Sicher sehr interessant ist die Beobachtung der Paviane sowie der possierlichen Erdhörnchen und Erdmännchen. Mit etwas Glück kann man einige Schlangenarten entdecken. Die meisten von ihnen sind ungiftig. Allerdings sollte man den giftigen Kobras, der Puffotter und der Uräusschlange aus dem Weg gehen. Dem nachtaktiven Felsenpython werden Sie wohl eher selten begegnen. Eine reichhaltige Vogelwelt ist in den Bäumen oder an den Wasserstellen zu beobachten. Flusspferde, Gnus, Hyänen, Krokodile, Warzenschweine und Zebras runden das reichhaltige Angebot neben einigen anderen Tieren ab.

Safari in den Nationalparks von Südafrika

Der große Stolz Südafrikas sind seine Nationalparks und Naturreservate, wo die dort lebenden Tiere und Pflanzen gut geschützt werden. Eine Südafrika Safari durch die Nationalparks kann man entweder in einer geführten Reisegruppe oder aber individuell erleben, je nach Bestimmungen. Die meisten der Nationalparks bieten zudem neben Picknickstationen Übernachtungsmöglichkeiten in Bungalows, Hütten oder auf dem Campingplatz an. Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl.

Safari
©Schiemann

Der wohl bekannteste Nationalpark ist der insgesamt 350 Kilometer lange und 65 Kilometer breite Krüger Nationalpark in der Provinz Mumpalanga im äußersten Nordosten von Südafrika. Hier können alle Tiere die typisch für die afrikanische Tierwelt sind bestaunt werden. Man kann den Krügerpark mit dem eigenen Wagen auf einer Safari befahren. Innerhalb des Parkkeländes darf man sich nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang aufhalten, ansonsten ist man verpflichtet, in die umzäunten Camps zum Übernachten zu gehen. Besonders in der in der regenlosen Winterzeit kann man vom Auto aus zahlreiche Tierarten beim Trinken an den Wasserstellen gut beobachten.

Der Hluhluwe Umfolozi Park in Kwazulu Natal, mit einer Größe von fast 1000 qkm ist der älteste Nationalpark von Afrika. Einen Namen hat sich der Park durch die Arterhaltung der letzten Breitmaulnashörner gemacht. Wer nicht im Park übernachten möchte kann eine der vielen Tagesausflüge, die aus den umliegenden Orten bis St. Lucia angeboten werden, nutzen.

Bei Port Elizabeth, nahe der Gardenroute, ist der Addo Elephant National Park zu finden, wo man entweder auf einer über 40 Kilometer langen Ringstraße oder aber auf über zwei Kilometer langen Wanderwegen die heimische Tierwelt antreffen kann. Heute leben hier über 350 Elefanten.

Zu den größten Wildschutzgebieten zählt die Kalahari mit ihrem zwischen Namibia und Botswana liegenden Kalahari Gemsbok Park im nördlichsten Teil des Nordkaps. Der Nationalpark ist mit Autos zu befahren, allerdings nur auf Schotter- und teilweise Sandpisten. Es ist daher ratsam, auf Geländefahrzeuge zurückzugreifen. In einer wüstenähnlichen, regenarmen Savannenlandschaft gilt es, einmalige Vegetation sowie etliche Reptilien, Vogelarten und Wildtiere zu entdecken.

Südafrika Safari in privaten Game Reserves

Wer eine außergewöhnliche Safari erleben möchte, der begibt sich am besten zu den privaten Wildreservaten Südafrikas. Die Unterkünfte sind in der Regel komfortabel bis luxuriös und die so genannten "Big Five" - also Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel - sind meist garantiert zu entdecken. Die Safaritouren werden in kleinen Jeeps unternommen und man fährt dicht bis an die Tiere heran. Die privaten Game Reserves sind auch für all diejenigen eine Option, die nur ein bis zwei Tage für eine Safari Zeit haben und alle Highlights in dieser Zeit sehen wollen. Die Ranger kennen die Tiere oft beim Vornamen und die Schlaf- und Aufenthaltsplätze sind bestens bekannt.

Sehr viele private Game Reserves haben sich in direkter Nachbarschaft zum Krüger Nationalpark angesiedelt. Die Gebiete grenzen hier direkt an und es findet teilweise auch eine Wanderung der Tiere hin und her statt. Die Anbieter versuchen Safari im gehobenen Stil, das deutlich über dem Niveau der eher einfachen Krügerpark Camps liegt, anzubieten.

Die Mkuze Falls Game Lodge und das KwaZulu Natal liegen inmitten des Landes der Zulu, etwa 4 ½ Stunden von Johannesburg entfernt. Hier können Sie die Big Five sowie viele andere Tierarten entdecken. In Chalets sowie geräumigen Safarizelten und einer modernen Anlage mit Pool und Bar kann der Gast geräuschvolle afrikanische Nächte erleben. Unter Leitung erfahrener Führer werden Ihnen Safarifahrten angeboten.

Das Shamwari Game Reserve bei Port Elizabeth ist das südlichste private Großwildreservat Afrikas und bietet ebenfalls neben modernem Komfort ein einzigartiges Erlebnisfeld bezüglich Flora und Fauna. Hier sorgt ein eigenes, gut ausgebildetes Personal für Service aber auch für die Hege der dortigen Tierwelt. Ein eigenes Forscherteam sowie eine eigene Truppe, die gegen die Wilderer vorgeht, tragen Sorge dafür, dass Tiere und Pflanzen der Nachwelt noch lange erhalten bleiben.